Wolle

Wolle gilt vielen Menschen als natürlicher, nachhaltiger und tierfreundlicher Rohstoff. Bilder von friedlich grasenden Schafen prägen bis heute das öffentliche Bild der Wollproduktion. Tatsächlich steht hinter einem Großteil der weltweit gehandelten Wolle jedoch eine industrielle Tierhaltung, in der wirtschaftliche Interessen Vorrang vor dem Wohlergehen der Tiere haben. Zucht auf immer höhere Wollerträge, schmerzhafte Eingriffe, belastende Transporte und die Tötung von Schafen, sobald ihre Produktivität nachlässt, sind in vielen Produktionssystemen Realität. Wolle ist kein bloßes Nebenprodukt, sondern das Ergebnis einer Industrie, die mit erheblichem Tierleid verbunden ist.

Was ist Wolle?

Wolle ist ein Überbegriff für Unterhaar von verschiedenen Säugetieren, das spinnbar ist und zu langen Strängen weiterverarbeitet werden kann. Am bekanntesten ist Schafwolle. Als Wolle werden aber nicht nur die Haare von Schafen bezeichnet, sondern beispielsweise auch von Alpakas oder Kaninchen. Wolle stammt klassischerweise von folgenden Tieren:

  • Schafe
  • Alpakas
  • Lamas und Vinkunjas
  • Angora-Kaninchen
  • Ziegen (Kaschmir-Ziege und Angora-Ziege)
  • Yaks
  • Kamele1

Diese Tiere werden oftmals speziell für die Wollproduktion gezüchtet. Das bedeutet, dass die Tiere über lange Zeit so “optimiert” wurden, dass sie besonders viel Wolle produzieren. Deutlich wird das zum Beispiel bei Schafen: Ursprünglich waren Schafe in der Lage, ihr Fell selbst abzuwerfen. Das moderne Schaf ist ein Ergebnis jahrhundertelanger Züchtung und kann das nicht mehr. Das macht es abhängig von der Schur. Auch andere Tiere wie Angorakaninchen sind darauf angewiesen, dass ihre Wolle von Menschen entfernt wird.2

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Die Wollindustrie in Zahlen

Welche Länder produzieren am meisten Wolle?

2023 war China mit 367 000 Tonnen an der Spitze der weltweiten Wollproduktion, gefolgt von Australien mit 324 000 Tonnen. Neuseeland lag an dritter Stelle (124 000 Tonnen).

 

Dargestellt sind die sechs größten Wollproduzenten 2023. Die Grafik basiert auf Informationen von https://worldpopulationreview.com/country-rankings/wool-production-by-country

Wie wird Wolle hergestellt?

Wolle besteht aus den Haaren beziehungsweise dem Fell verschiedener Tierarten. Bevor sie zu Textilien verarbeitet werden kann, wird die sogenannte Rohwolle den Tieren abgeschoren, ausgekämmt oder in manchen Ländern sogar ausgerissen. Schafe werden normalerweise geschoren, um an die weiche Unterwolle zu kommen. In der Regel werden Schafe 1x im Jahr, meistens im Frühjahr, geschoren. Traditionell wurden Schafe von Hand mit einer Schere geschoren. Bei anderen Tieren, wie Angorakaninchen und Angoraziegen, werden die Haare teilweise ausgekämmt oder teilweise sogar ausgerissen.

Um große Mengen Wolle zu produzieren, wäre das allerdings nicht effizient. Deshalb werden Schafe in der Regel industriell geschert. Dafür werden die Tiere in Schurstände gebracht und maschinell geschoren.3 Dabei werden die Tiere oft verletzt. Die scharfen Klingen können Teile der Haut ein- oder sogar wegschneiden. Die Schafe sind während der Schur verängstigt und zucken, was das Verletzungsrisiko erhöht. Zudem ist die industrielle Schur auf Zeiteffizienz ausgelegt, wodurch jedes Schaf zügig abgearbeitet werden muss. Da gibt es keinen Raum, um auf die individuellen Bedürfnisse und Körper der Tiere einzugehen. Auch für das Auskämmen von Wolle ist bei industrieller Abfertigung in Masse keine Zeit. Deshalb werden die Haare oft einfach ausgerupft. In Europa ist das verboten.

Auf dieser Farm in Slovenien werden die Schafe 2x im Jahr geschert.

Im Anschluss wird die Wolle sortiert und gewaschen. Um sie in die richtige Form zu bringen, wird sie gebürstet (“kardiert”) und gesponnen. Danach wird sie weiterverarbeitet, also gefärbt und behandelt.

Welche verschiedene Arten von Wolle gibt es?

Schafwolle und Merinowolle

Schafwolle ist vermutlich die bekannteste und am häufigsten verwendete Wolle im westlichen Raum. Schafe können 10-12 Jahre alt werden. Das hier bekannte Hausschaf stammt vom armenischen Mufflon ab und wird wegen seiner Wolle, Milch und Fleisch gehalten.

Hausschafe verlieren ihre Wolle nicht mehr auf natürliche Weise.

Das heutige Hausschaf ist auf den Menschen angewiesen, um zu überleben. Das liegt daran, dass es so überzüchtet würde, dass seine Wolle weiterwächst, selbst wenn sich das Tier nicht mehr bewegen kann. Im Regen kann es sogar passieren, dass sich die Wolle so vollsaugt, dass sie umfallen und nicht mehr aufstehen können. Deshalb sollte man umgefallenen Schafen helfen.4

Der größte Teil der weltweit produzierten Schafwolle kommt aus Australien und China.5 Der internationale Marktwert liegt bei circa 3 Milliarden Euro mit einer Produktion von fast 2 Millionen Tonnen Wolle jährlich von 1,2 Milliarden Schafen.6

Australien als Hauptlieferant von Wolle ist auch das Land, in dem Mulesing eine gängige Praxis ist. Mulesing ist die Verstümmelung von Lämmern ohne Betäubung durch die operative Entfernung der Haut rund um den Schwanz.

Alpakawolle

Gerade in höheren Regionen frieren Alpakas nach einer Schur schnell.

Alpakas sind Paarhufer und gehören zur Familie der Kamele. Ursprünglich kommen sie aus dem Hochland und Gebirgen Südamerikas. Durch ihr dichtes, warmes Fell sind sie gut an kalte Temperaturen angepasst. Diese hervorragende Anpassung ihres Fells, ist der Grund, weshalb ihre Wolle begehrt ist und sie heute dafür ausgebeutet werden . Sie können in freier Wildbahn bis zu 25 Jahre alt werden.

Alpakawolle wird aufgrund ihrer Leichtigkeit und Feinheit geschätzt. Sie gehört zu einer der teuersten Wollsorten. Wie bei Schafen produzieren gezüchtete Alpakas dauerhaft Wolle und sind daher auf den Menschen angewiesen. Wilde Alpakas verlieren ihre Wolle eigenständig. Bei Zuchtalpakas findet kein natürlicher Fellwechsel mehr statt, weshalb sie sie geschoren werden müssen. Dieser Prozess ist für die Tiere nervenaufreibend und mit Angst verbunden. Alpakas legen viel Wert auf ihren persönlichen Raum. Dieser wird durch die Fixierung bei der Schur und den Prozess verletzt. Auch werden Arbeiter*innen häufig nicht nach Stunden, sondern nach Anzahl der geschorenen Tiere bezahlt. Das führt dazu, dass ungenau gearbeitet wird und die Tiere zusätzlich körperlich verletzt werden. Der fehlende Schutz durch Wolle erhöht die Wahrscheinlichkeit für parasitäre Erkrankungen und Überhitzung, da das Fell thermoregulierende Eigenschaften besitzt.7

Der weltweite Marktwert von Alpakawolle lag 2023 bei 3,11 Milliarden US-Dollar.8 80% des Beitrages kommt aus Südamerika, wo 2024  alleine 80 000 Tonnen jährlich produziert wurden.9

Ursprüglich kommen Alpakas aus bergigen Regionen Südamerikas. Dort werden sie auch vermehrt gezüchtet.

Kaschmir und Mohair

Kaschmirwolle stammt von  verschiedenen Ziegenrassen, die mit der Hausziege verwandt sind. Sie kommen ursprünglich aus den Hochgebirgen Zentralasiens und werden wegen ihrer besonders feinen Unterwolle gehalten. Kaschmirwolle wird als  eine der edelsten Fasern der Welt gehandelt. Die Tiere sind robust und mit ihrem Fell an extreme Wetterverhältnisse angepasst. In ihren Herkunftsländern wird die Wolle ausgekämmt, in westlichen Regionen werden die Ziegen geschoren. Eine Kashmirziege  liefert nur 200g Unterwolle  im Jahr.10 Das macht die Produktion von Kaschmir extrem teuer.

Angoraziege in North Wales.

Aufgrund ihrer Feinheit  wird Kaschmirwolle insbesondere für Luxuskleidung, zum Beispiel Pullover und Mäntel, genutzt. Der Kaschmirmarkt betrug 2025 ungefähr 3,12 Milliarden USD. Der deutsche Markt machte 21,9% Umsatzbeteiligung aus.11 Jährlich werden ca. 20.000 Tonnen Rohkaschmir produziert. Davon bleiben nach der Verarbeitung 6.500 Tonnen reine Kaschmirwolle.12 Wenn einer Ziege 200g im Jahr genommen werden, werden dafür 2 Millionen Tiere benötigt. Für einen einzigen Pullover braucht es vier Ziegen und ein Jahr.

Iran, Afghanistan, China und die Mongolei sind die größten Produzenten von Kaschmir. Deutschland, China, Japan, das Vereinigte Königreich und Italien sind die größten Importeure.13

Die Haare der Angoraziege werden als Mohair bezeichnet und sind nicht zu verwechseln mit Angora-Wolle, die von Kaninchen stammen. Mohair wird noch edler als Kaschmir eingestuft, da es feiner und leichter ist. Angoraziegen haben weißes, seidiges und gelocktes Fell, das sie für die Textilindustrie  sehr begehrt macht. Der Großteil des produzierten Mohairs stammt aus Südafrika, den USA und der Türkei.14

Angora-Ziegen liefern jährlich drei bis acht Kilogramm Wolle. Sie werden zwei mal im Jahr geschoren. Diese Prodzedur ist, wie für Schafe auch, extrem stressig. Die Tiere werden schnell abgearbeitet und teilweise wird ihnen auch Haut abgeschnitten. In manchen Betrieben werden sie brutal über den Boden gezerrt und hin- und hergeworfen. Ebenso werden die Tiere oft ohne Betäubung kastriert und geschlachtet, manchmal werden ihnen auch die Ohren abgeschnitten. Die Ziegen werden teilweise ohne Zugang zu Tageslicht gehalten. 15 Da Angoraziegen oft in bergigen Regionen leben, frieren sie nach der Schur und können je nach Wetterverhältnissen sogar daran sterben.16

Angoraziegen auf einem Sonntagsmarkt in China.

Angora

Von Angorakaninchen wird  die sogenannte Angora-Wolle genommen. Ihr Fell ist lang und wächst ständig nach. Die Tiere haben normalerweise eine Lebenserwartung von 5-8 Jahren, auf kommerziellen Kaninchenfarmen ist diese erwartungsgemäß viel kürzer. Da sich die Haltung nur drei Jahre lang finanziell lohnt, werden sie danach getötet.17 Ursprünglich kommt sie aus der Provinz Angora in der Nähe von Ankara in der Türkei. Die Wolle wird für ihre wärmenden und angeblich anti-rheumatischen Eigenschaften geschätzt.18

Angorakaninchen werden industriell albinoid gezüchtet, weil sich die Wolle dann leichter färben lässt.

Jährlich werden weltweit 4 000 – 8 000 Tonnen Angorawolle  pro Jahr produziert, die preislich zwischen 35 – 260 USD pro Kilogramm variieren. China ist dabei mit  80-90% Marktanteil der größte Produzent von Angorawolle.19 Dort leben ungefähr 20 Millionen Tiere unter katastrophalen Bedingungen.20

China ist der größte Produzent von Angorawolle weltweit. Die Tiere leben dort unter katastrophalen Bedingungen.

Tierleid in der Wollproduktion

Produktion verschiedener Schafwollen

Schafe werden auf verschiedene Arten und Weisen gehalten. Die meisten Schafe leben ständig im Freien. Es gibt aber auch intensive Haltungsformen, in denen die Tiere nur im Stall leben. Diese Haltungsform bereitet besonders viel Stress.

Schafe zur Wollproduktion werden drinnen und draußen gehalten.

Wenn sie nicht mehr produktiv genug für die Wollindustrie sind,  werden die Tiere in Ländern geschlachtet, in denen es weniger strenge Tierschutzrichtlinien gibt. Dafür werden sie oft weite Strecken transportiert. Das bedeutet erhebliches Leid für die Tiere, die eng zusammengepfercht unter  Extremtemperaturen ausharren müssen. Danach werden sie oft unter mangelhaften Tierschutzstandards  geschlachtet.21

Hier wurden Schafe wiederholt in einen Transporter geladen, entladen und von Hütehunden getrieben und gejagt wurden. Die Tiere wurden geschlagen und dann zum Schlachthof oder Weiterverkauf transportiert.

Schafe, die zusätzlich auch zur Milchgewinnung gehalten werden, werden, ähnlich wie bei Kühen, von ihren Lämmern getrennt. Das führt zu erheblichem emotionalen Stress auf beiden Seiten. Schafe sind sehr soziale Tiere, die in engen Verbünden leben. Die Trennung von der Mutter löst beim Lamm schweren Stress und Verhaltensstörungen aus. Auch die Mutter leidet unter der Trennung und reagiert mit Angst.22

Lämmer werden oft schon schnell von ihrer Mutter getrennt.

Vor allem, aber nicht nur, bei Merinoschafen wird das sogenannte Mulesing durchgeführt. Australien ist als einer der weltweiten Hauptproduzenten von Schafwolle auch das Land, in dem diese Praxis am gängigsten ist. Merionoschafe haben aufgrund von Züchtung eine besonders wollige und faltige Afterregion. In dieser lagern sich Kot und Urin ab, was wiederum Schmeißfliegen anzieht. Die Larve der Lucilia cuprina  („sheep blowfly strike“) spielt eine zentrale Rolle bei der sogenannten Schafsmyiasis. Sie stellt ein erhebliches wirtschaftliches Problem für die Wollindustrie dar. Befallene Schafe zeigen zunächst häufig eine verminderte Futteraufnahme. Unbehandelt kann der Larvenbefall schnell fortschreiten und infolge der sich ausbreitenden Entzündungen zum Tod des befallenen Tieres führen.23

Die Herden sind mit teilweise mehreren tausend Tieren pro Betrieb sehr groß. In der Praxis ist es daher oft kaum möglich, einzelne befallene Tiere rechtzeitig zu identifizieren und konsequent zu behandeln.
 
Als Reaktion auf dieses Risiko wurde 1931 von dem australischen Farmer John Mules das Mulesing eingeführt. Dabei wird bei Lämmern im Alter von etwa zwei bis zwölf Wochen die wolltragende Haut im Bereich von Schwanz- und Steißregion chirurgisch entfernt. Dies geschieht häufig ohne ausreichende oder bei fehlender Schmerzbehandlung. Ziel dieses verstümmelnden Eingriffs ist die Ausbildung vernarbter, haarloser Hautpartien. Diese sind weniger anfällig für Feuchtigkeitsansammlungen und sollen dadurch einen Befall durch Fliegenmaden verhindern. Der Eingriff belastet die Tiere enorm und fügt ihnen erhebliche Schmerzen zu. 70% der Merino-Lämmer sind betroffen.24

Mulesing wird bereits bei Lämmern ausgeführt, wie hier in Argentinien.

Produktion von Alpakawolle

Alpakas sind Fluchttiere und werden durch die Schur enorm gestresst. Sie schreien und spucken, um sich gegen die Fixierung zu wehren. Der Umgang mit den Tieren ist grob. In manchen Betrieben werden Wunden der Tiere ohne Betäubung vernäht, wenn sie durch die Schur verletzt werden. Um die Tiere zu identifizieren, werden ihnen manchmal ohne Betäubung Teile der Ohren abgeschnitten. Alpakas sind extrem sensible Tiere, die auf solchen Umgang mit besonders viel Stress reagieren.

Alpakas werden für die Schur am Boden fixiert. Das ist für die sensiblen Fluchttiere enorm angsteinflößend.

Alpakas werden in bergigen Gelände gehalten, aber es wird ihnen selten eine Unterkunft zum Schutz gegen extreme Wetterverhältnisse gegeben. Viele Jungtiere werden krank und sterben an den Folgen.25

Durch Unterkühlung können Alpakas sterben.

Produktion von Kaschmir und Mohair

Die Ziegenherden sind oft sehr groß. Das führt zu Konkurrenzkämpfen um Ressourcen wie Futter.

Ziegen zur Wollproduktion werden hauptsächlich draußen gehalten, es gibt allerdings auch Stallhaltungen unter extremen Bedingungen. Die Tiere werden oft in riesigen Herden aus tausenden Ziegen gehalten. Dabei ist es unmöglich, sich auf das Wohlbefinden oder die ärztliche Versorgung einzelner Tiere zu konzentrieren. Es entstehen Konkurrenzkämpfe um Futter und es besteht ein Mangel an Schutz vor Witterungen. Große Herden sorgen damit für erhöhten Stress unter den Tieren und Verletzungen durch Kämpfe.26

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Ein großer Teil der Kaschmirwolle kommt aus China. Verdeckt gefilmte Aufnahmen aus Betrieben in China und der Mongolei dokumentieren, dass Ziegen während der Wollgewinnung stark misshandelt werden. Die Tiere werden entweder grob mit Metallkämmen gerupft oder geschoren. Sie werden teilweise gewaltsam fixiert und auf den Boden gedrückt, wobei die Beine überstreckt werden. Die Tiere schreien unter Schmerzen.27

Bei der Wollgewinnung entstandene Verletzungen werden nicht tierärztlich versorgt. Das führt zu Infektionen und manche Tiere sterben an den Folgen. Tiere, die keine ausreichende “Wollleistung” mehr erbringen, werden zur Fleischproduktion verwendet und teilweise direkt vor Ort getötet. In einigen Betrieben ist es Praxis, die Tiere zunächst durch Schläge zu betäuben, bevor ihnen die Kehle durchtrennt wird.

In China gibt es kein geltendes Tierschutzrecht, was diese Praxis legal macht. Bestehende Zertifizierungs- und Labelsysteme reichen nicht aus, um den  Tierschutz  in den betroffenen Betrieben wirksam zu verbessern.28

Produktion von Angorawolle

Da China weltweit den größten Teil an Angorawolle produziert, sind die Lebensbedingungen für den größten Teil der Angora-Kaninchen katastrophal. China hat, verglichen mit internationalen Standarts, mangelhaften Tierschutz. Die Haltung ist auf maximalen Ertrag ausgelegt. Die Tiere werden in winzigen Metallkäfigen ohne Einstreu oder sonstige Inhalte in ihren eigenen Exkrementen gehalten. In diesen Käfigen verharren sie, manche scheinen nicht in der Lage zu sein, sich zu bewegen.29

Angorakaninchen in China.

oduziert, sind die Lebensbedingungen für den größten Teil der Angora-Kaninchen katastrophal. China hat, verglichen mit internationalen Standarts, mangelhaften Tierschutz. Die Haltung ist auf maximalen Ertrag ausgelegt. Die Tiere werden in winzigen Metallkäfigen ohne Einstreu oder sonstige Inhalte in ihren eigenen Exkrementen gehalten. In diesen Käfigen verharren sie, manche scheinen nicht in der Lage zu sein, sich zu bewegen.29

Männliche Kaninchen  produzieren weniger Wolle als weibliche, weshalb sie direkt nach der Geburt getötet werden. Nach nur 8 Wochen werden die weiblichen Kaninchen das erste Mal entweder geschoren oder bei vollem Bewusstsein die Haare herausgerissen (gerupft). Dafür werden sie mit allen vier Pfoten fixiert und langgestreckt. Da Kaninchen  Fluchttiere sind, erleiden sie dabei manchmal Herzinfarkte. Alle paar Monate wiederholt sich die Prozedur. Die wenigen Tiere, die mehr als zwei Jahre überleben, werden nach 3-5 Jahren kopfüber aufgehängt. Dabei wird ihnen die Kehle durchgeschnitten, um sie dann als Fleisch zu verkaufen.30

Umweltschäden durch Wollproduktion

Nicht nur die für Wolle gezüchteten Tiere leiden unter der Produktion. Sie hat auch einen negativen Einfluss auf die Umwelt und damit auch wildlebende Tiere. Da für die Gewinnung von Wolle Tiere gezüchtet, großgezogen und gehalten werden müssen, ist die Produktion sehr ressourcenintensiv. Die Tiere brauchen Nahrung und Wasser, Medikamente und Fläche. Sie produzieren Abfälle wie Kot und Urin, die in solch großen Mengen Schäden verursachen. Aber auch nach der Schur ist Wolle ressourcenintensiv: Sie muss gereinigt werden, was durch große Mengen Wasser und Chemikalien geschieht. Dann wird sie weiterverarbeitet, was in Fabriken mit hohem Energieverbrauch geschieht. Der Färbeprozess ist ebenfalls umweltschädigend. Im folgenden werden die Umweltschäden von Schafwolle betrachtet, da es dazu die breiteste Studienlage gibt.

Umweltbelastung durch Tierhaltung

Tierhaltung produziert große Mengen an Treibhausgasen. Die Gesamtemission für ein Kilogramm Rohwolle betrug laut einer Studie von 2013 im Durchschnitt 24,9 kg CO2-Äquivalent. Ein großer Teil davon sei Methan, das direkt auf der Farm entsteht (86% der Gesamtemmissionen). Danach folgt Distickstoffmonoxid (insgesamt 10%), das von Exkrementen stammt. Außerdem kommen dazu Emissionen von Düngemitteln und Futterproduktion.31
 
Es gibt allerdings große regionale Unterschiede. Gerade bei trockenen Gebieten ist gutes Weidemanagement essentiell, um Bodenschäden zu vermeiden. In Neuseeland sind Boden- und Gewässerverunreinigungen durch alte Schafbadestellen mit Arsen bekannt, das bis 1950 in der Schafwirtschaft verwendet wurde.32 Britische Langzeitexperimente zeigen, dass Beweidung in Mooren und Hügellandschaften die Artenvielfalt drastisch reduziert hat.33 Beweidung ist grundsätzlich erst einmal weder gut oder schlecht. Es kommt dabei ganz auf die Intensität, Böden, Vegetation und Klima an. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass intensive Beweidung eher Nachteile für ein Ökosystem hat.34

Große Herden sind eine enorme Umweltbelastung.

Reinigung und Weiterverarbeitung der Wolle

Nach der Schur von Schafen muss die Wolle gereinigt werden. Da Wollfasern hydrophil sind und beinahe ein Drittel ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen können, ist dieser Prozess sehr ressourcenintensiv. Für die Reinigung werden chemische Hilfsmittel wie Phosphate, Sulfate, Laugen, Säuren und Schwermetalle verwendet. Dadurch wird das Wasser verunreinigt und verursacht schwere Folgen für die Umwelt.35

Der Reinigungsprozess besteht aus mehreren Schritten. Um Pflanzenreste zu entfernen, wird ein Prozess verwendet, der sich Carbonisierung nennt. Dazu wird die Wolle 10-15 Minuten lang in eine Lösung aus Schwefelsäure und Wasser eingelegt. Die Cellulose wird aufgelöst und ist leichter zu entfernen. Durch einen Erhitzungsprozess entsteht Salzsäure. Diese zersetzt die Zellen im Anschluss. Es gibt auch andere Verfahren, bei denen Schwermetalle oder gasförmige Säuren zum Einsatz kommen.

Durch Laugen und weitere Tenside werden Fette aus der Rohwolle gelöst. Die meisten Chemikalien, die bei der Reinigung von Rohwolle zum Einsatz kommen, sind extrem belastend für die Umwelt. Gleichzeitig müssen bestimmte Temperaturen gehalten werden, was eine hohe Menge an Energie benötigt.

Wenn die Wolle gereinigt und ein bestimmter pH-Wert erreicht wurde, ist sie bereit zum Färben. Der Färbeprozess besteht ebenfalls aus der Andwendung einer Reihe  von Chemikalien, die die Umwelt belasten. Der Färbeprozess benötigt die größte Menge an Energie und Wasser. Die Wolle wird hier während und nach dem Färben mehrfach gewaschen. Die Farben enthalten teilweise Schwermetalle wie Nickel und Chrom. Diese sind krebserregend.

Nach dem Färben wird die Wolle noch einmal behandelt, um so gut wie möglich Gifte zu entfernen. Dadurch wird das verwendete Wasser stark belastet.36

Gibt es tierleidfreie Wolle?

Alternativen zu tierischer Wolle

Es gibt schöne, kuschelige Alternativen zu tierischen Fasern. Die gibt es sowohl als Wolle für Handarbeit, oder aber auch in fertig verarbeiteten Produkten:

 

  • Baumwolle (vielseitig und atmungsaktiv)
  • Hanf (robust, gute Thermoregulation)
  • Bambus (atmungsaktiv und leicht)
  • Brennnesselfaser (eher als Mischgarn verwendet)
  • Sojafaser

 

Industriefasern kommen dem bekannten Wollkomfort oft am nächsten. Dabei gibt es prägnante Unterschiede. Manche Industriefasern bestehen aus weiterverarbeiteten Pflanzenfasern, andere aus Kunststoffen. Das sind die beliebtesten:

 

  • Tencel (aus Holzfaser und sehr weich mit guter Temperatur- + Feuchtigkeitsregulierung)
  • Viscose (Weich und angenehm auf der Haut, industriell weiterverarbeitete Zellulose)
  • Modal (stabiler und weicher als Viscose)
  • Acryl (Herstellung direkt aus Erdöl, weniger nachhaltig)

 

 

Naturfasern bieten eine gute Alternative zu tierischer Wolle.

Was können Konsument*innen tun?

Es ist wichtig, das Tierleid in der Wollproduktion zu reduzieren. Daher sollte man den Kauf von Kleidung oder Garnen aus tierischen Fasern einschränken. Bestenfalls kauft man keine tierischen Garne mehr. Gerade Fast-Fashion-Konzerne betreiben sogenanntes „Greenwashing“, um die eigenen Produkte besonders nachhaltig oder tierfreundlich darzustellen. Das ist aber nicht der Fall. Diese Konzerne können ihre Ware nur so günstig anbieten, weil sie auf der Ausbeutung von Tieren und Menschen beruhen. Aber auch von „höherwertigen“ Produkten oder „Luxusmarken“ darf man sich nicht täuschen lassen. Auch sie beziehen ihre Wolle oft von ausbeuterischen Betrieben. Grundsätzlich ist die Textilindustrie mit ihren Lieferketten undurchsichtig  und es gibt keine Garantie, woher die Wolle wirklich stammt. Selbst wenn es sich nicht um einen Massenbetrieb handelt, bedeutet Schur und Handling für Tiere großen Stress und Verletzungen.
Wer insgesamt vom Nutzungsgedanken von Tieren wegkommen will, sollte auf Fasern tierischen Ursprungs ganz verzichten. Vor allem mit pflanzlichen Fasern kann man ein Vorbild sein.

Wer die bereits enorm großen Mengen vorhandener Textilien tierischen Ursprungs nutzen will, kann Second Hand kaufen. Es ist keinesfalls notwendig neue Textilien dieser Art zu produzieren.  Für Handarbeiten kann man auch vorhandene Produkte, wie beispielsweise Pullover, auftrennen und die Garne neu aufrollen. So erhält man auf günstige Weise die gesamte  Bandbreite an recyceltem Material.

Unsere Haltung zum Thema

Animal Society steht  gegen jede Ausbeutung von Tieren, worunter auch  die Wollproduktion fällt. Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Ausbeutung von Schafen, Ziegen, Kaninchen und Alpakas beendet wird. Bis es soweit ist  fordern wir strenge Regulierungen für Importe aus Nicht-EU Ländern sowie ein Verbot von Wolle, die mit Mulesing in Verbindung steht. Die Lieferketten für diese Produkte müssen transparent gemacht werden. Außerdem muss eine leichtere Nachverfolgung für Konsument*innen ermöglicht werden.

FAQ

Was ist Unterschied zwischen Wolle und Schurwolle?

Wolle ist ein Sammelbegriff für tierische Fasern und kann von toten Tieren stammen. Schurwolle stammt dagegen von einem lebenden Tier. Das bedeutet aber nicht, dass die Tiere dafür nicht leiden mussten.

Ist Wolle immer vom Tier?

Klassischerweise stammt Wolle vom Tier. Es werden aber auch Produkte als Wolle bezeichnet, die pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs sind.

Gibt es vegane Wolle?

Es gibt pflanzliche und synthetische Alternativen zu tierischer Wolle. Dazu gehören zum Beispiel Baumwolle, Bambus, Tencel, Viscose oder Acryl.

Quellenverzeichnis

 
1 vgl. Counterstation (o. J.) Die verschiedenen Wollarten – Eigenschaften und Unterschiede. Verfügbar unter: counterstation.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
2 vgl. Haerlein (o.J.) Warum Schafe regelmäßig geschoren werden müssen. Verfügbar unter: https://www.haerlein.de/warum-schafe-regelmasig-d-h-mindestens-einmal-jahrlich-geschoren-werden-mussen-und-warum-ansonsten/ (Zugriff: 03.06.26)
3 vgl. Zeitfäden (o. J.) Prozess der Wollgewinnung: Von der Schafschur bis zum fertigen Garn. Verfügbar unter: zeitfaeden.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
4 vgl. Tierchenwelt (o. J.) Schaf – Steckbrief, Lebensweise und Merkmale. Verfügbar unter: tierchenwelt.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
5 vgl. WorldAtlas (2024) The World’s Top Wool Producing Countries. Verfügbar unter: worldatlas.com (Zugriff: 29. Mai 2026).
6 vgl. IndexBox (o. J.) Greasy Wool Market. Verfügbar unter: indexbox.io (Zugriff: 29. Mai 2026).
7 vgl. Utopia (2024) Alpaka-Wolle: Besonderheiten, Verwendung und Kritik. Verfügbar u—-nter: utopia.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
8 vgl. Grand View Research (o. J.) Alpaca Fiber Market Size, Share & Trends Report, 2019–2025. Verfügbar unter: grandviewresearch.com (Zugriff: 29. Mai 2026).
9 vgl. ebd.
10 vgl. Herz für Tiere (o. J.) Kaschmirziege. Verfügbar unter: herz-fuer-tiere.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
11 vgl. Grand View Research (o. J.) Cashmere Clothing Market Size, Share & Trends Report (2026–2033). Verfügbar unter: grandviewresearch.com (Zugriff: 29. Mai 2026).
12 vgl. Natural Resources Defense Council (NRDC) (2015) Soft Cashmere Is Hard on the Environment. Verfügbar unter: nrdc.org (Zugriff: 29. Mai 2026).
13 vgl. G. Schneider (o. J.) Annual Cashmere Market Report. Verfügbar unter: gschneider.com (Zugriff: 29. Mai 2026).
14 vgl. Britannica (o. J.) Mohair. Verfügbar unter: britannica.com (Zugriff: 29. Mai 2026).
15 vgl. PETA Investigations (n.d.), Responsible Mohair, PETA. Available at: https://investigations.peta.org/responsible-mohair/ (Zugriff: 15 Juni 2026)
16 vgl. Utopia (2024) Mohair-Wolle: Besonderheiten und Kritik. Verfügbar unter: utopia.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
17 vgl. Markwardt, Emma (2024): Superwolle: Angora-Kaninchen und ihre wirtschaftliche Bedeutung. Wissenschaftskommunikation BIOS, Fakultät Biologie. Verfügbar unter: tu-dresden.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
18 vgl. Edler Zwirn (o. J.) Angorawolle: Herkunft, Eigenschaften, Nutzung, Preis & Tierschutz. Verfügbar unter: edlerzwirn.com (Zugriff: 29. Mai 2026).
19 vgl. Markwardt, Emma (2024): Superwolle: Angora-Kaninchen und ihre wirtschaftliche Bedeutung. Wissenschaftskommunikation BIOS, Fakultät Biologie. Verfügbar unter: tu-dresden.de (Zugriff: 29. Mai 2026).
20 vgl. Roelofs, Sanne (o.J.) Domestic Rabbit Welfare: Welfare Issues surrounding a multi-purpose animal. S. 57. Verfügbar unter: https://studenttheses.uu.nl/server/api/core/bitstreams/d3fa0f5e-746a-4ce6-b651-6f0af54b8954/content (Zugriff: 29.05.2026)
21 vgl. Bąkowska, M., Pilarczyk, R., Juszczak-Czasnojć, M., Seremak, B., Tomza-Marciniak, A., Kwita, E., Felska-Błaszczyk, L., & Pilarczyk, B. (2025). The Effect of Environment and Husbandry Practices on Sheep Welfare. Animals, 15(22), 3314. https://doi.org/10.3390/ani15223314
22 vgl. Han, Chengquan et. al. (2024):Temporary sensory separation of lamb groups from ewes affects behaviors and serum levels of stress-related indicators of small-tailed Han lambs. Physiology & Behavior, 1114504(277).  https://doi.org/10.1016/j.physbeh.2024.114504
23 vgl. Positionspapier des Interdisciplinary Centre for Animal Welfare Research and 3R (ICAR3R): Angora, Kaschmir, Merino und Co. – Das versteckte Tierleid hinter den sogenannten „Edelwollen“. Verfügbar unter: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/zentren/icar3r/positionspapiere-1/positionspapier_edelwollen_0724.pdf (Zugrif: 29.05.2026).
24 vgl. Carstens, Peter (2021): Mulesing: Warum Schafe für Wollpullover verstümmelt werden – und welche Alternativen es gibt. In: Geo Online, Verfügbar unter: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/mulesing-warum-schafe-fuer-wollpullover-verstuemmelt-werden-und-30378000.html (Zugriff: 29.05.2026)
25 vgl. Thun, B. (2024), Alpakawolle – Infos zu Tierleid, Schur und Qualzucht, PETA Deutschland, 11 April. Verfügbar unter: hhttps://www.peta.de/themen/alpaka-wolle/ (Zugriff: 15 June 2026).
26 Kohl, T., Wurzinger, M., Gutierrez Reynoso, G.A. and Waiblinger, S. (2023), ‚Reactions of Alpacas to Shearing and Accompanying Procedures‘, Small Ruminant Research, 219, 106885. https://doi.org/10.1016/j.smallrumres.2022.106885
27 vgl. Collective Fashion Justice: Alpaca Wool (o.J.). Verfügbar unter: https://www.collectivefashionjustice.org/alpaca-wool (Zugriff: 29.05.2026)
28 vgl. PETA (2019): Ziegen für Kaschmir mit Hammer erschlagen. Verfügbar unter: https://www.peta.de/neuigkeiten/kaschmir-china-mongolei/(Zugriff: 15.06.2026)
29 vgl. Pilarczyk, Renata et. al (2026). The Influence of Environmental Conditions and Husbandry Practices on Goat Welfare. In: Animals 2026, 16(5), 838; https://doi.org/10.3390/ani16050838
30 vgl.  Positionspapier des Interdisciplinary Centre for Animal Welfare Research and 3R (ICAR3R): Angora, Kaschmir, Merino und Co. – Das versteckte Tierleid hinter den sogenannten „Edelwollen“. Verfügbar unter: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/zentren/icar3r/positionspapiere-1/positionspapier_edelwollen_0724.pdf (Zugrif: 29.05.2026).
31 vgl.  Peta (o.J.): Angora Industry. Verfügbar unter: https://www.peta.org/issues/animals-used-for-clothing/angora-industry/ (Zugriff: 29.05.2026)
32 ebd.
33 vgl.  Brock, Philippa et. al. (2013): Greenhouse gas emissions profile for 1 kg of wool produced in the Yass Region, New South Wales: A Life Cycle Assessment approach. In: Animal Production Science (53/6). https://doi.org/10.1071/AN12208
34 vgl. Regional Council Enironment Waikato (o.J.) Sheep dips, spray booths and footbaths. Verfügbar unter: https://www.waikatoregion.govt.nz/assets/WRC/Sheep-dips-factsheet.pdf (Zugriff: 29.05.2026).
35 vgl. Marrs, Robert et. a. (2020). Release from sheep-grazing appears to put some heart back into upland vegetation: A comparison of nutritional properties of plant species in long-term grazing experiments. In: Annals of Applied Biology 177(1). Verfügbar unter: https://research.aber.ac.uk/en/publications/release-from-sheep-grazing-appears-to-put-some-heart-back-into-up/ (Zugriff: 29.05.2026).
36 vgl. Cao, F., et al (2024), ‚Effects of grazing on grassland biomass and biodiversity: A global synthesis‘, Field Crops Research, 306, 109204. https://doi.org/10.1016/j.fcr.2023.109204
37 vgl. Jayalakshmi, I (2014) Environmental Issues in Scouring of Wool. In Journal of Envvironmental Nanotechnology (3/2) S. 173-181). https://doi.org/10.13074/jent.2014.03.143082
38 vgl. Hassan, Mohammad und Shao, Jian Zhong (2015). Chemical Processing of Wool: Sustainability Considerations. In: Key Engineering Materials (671). S. 32-39. https://doi.org/10.4028/www.scientific.net/KEM.671.32 S. 34.